der Referentenentwurf des Pflegeneuordnungsgesetzes (PNOG) stellt Pflegeeinrichtungen vor weitreichende Fragen: Wie lassen sich steigende Tariflöhne refinanzieren, wenn Kosten und Vergütung zeitlich oder in ihrer Höhe auseinanderfallen? Welche Auswirkungen haben geplante Änderungen bei Leistungsbeträgen, Eigenanteilen und Zugängen auf Erlöse, Liquidität und Leistungsangebote?
Zugleich rückt die Digitalisierung stärker in den strategischen Fokus. Ein mögliches „Pflege-Cockpit“, höhere Anforderungen an Daten und Schnittstellen sowie neue Fördermöglichkeiten zeigen: Digitale Leistungsfähigkeit wird zur Managementaufgabe nicht nur zur IT-Frage. Für Träger und Einrichtungen kommt es daher darauf an, Risiken früh zu beziffern, Szenarien für die Wirtschaftsplanung zu entwickeln und Investitionen gezielt auszurichten.
Was der PNOG-Entwurf konkret für Ihre Einrichtung bedeuten kann, lesen Sie in unseren Beiträgen ergänzt um weitere aktuelle Themen und praxisnahe Impulse für die Sozialwirtschaft.
Wir wünschen eine erkenntnisreiche Lektüre.
Ihr
Quirin Zednik
Quirin Zednik
Master of Health Business Administration | Berater
Der PNOG-Referentenentwurf setzt Impulse für die Digitalisierung der Pflege. Für Einrichtungen geht es jetzt darum, Technik mit Versorgungszielen, Prozessen und Investitionsentscheidungen zu verbinden.
Steigende Tariflöhne, begrenzte Refinanzierung und geringe Kostenspielräume erhöhen den Druck auf Pflegeeinrichtungen. Ein Szenariomodell schafft jetzt Transparenz und Handlungssicherheit.
Der Entwurf des PNOG soll die Pflegeversicherung um Milliarden entlasten. Viele Maßnahmen wirken direkt auf Erlöse und Kosten von Pflegeeinrichtungen. Ein Überblick mit Einordnung.
Das Präsenztreffen unseres :inSPIRE-Netzwerks für weibliche Führungskräfte in der Gesundheits- und Sozialwirtschaft geht in die nächste Runde. Wir laden euch herzlich am 25. Februar 2027 in das 25hours Hotel Düsseldorf ein. Freut euch auf eine Keynote, verschiedene Austauschformate und ein gemeinsames Abendessen inklusive entspanntem Ausklang an der Bar. Los geht es ab 14 Uhr. Wir freuen uns auf euch.
Wenn Strukturen wackeln: Professionelle Führung & Aufsicht
Lesedauer: 4:00 Minuten
Wenn Strukturen wackeln, muss der Aufsichtsrat näher ran: häufiger tagen, klarer fragen, konsequent nachhalten. Wir zeigen Do’s und Don’ts und wie Curacon unterstützt.
Die politisch gewollten Einsparungen werden viele Träger der Sozialwirtschaft hart treffen. Fünf Fragen helfen Ihnen einzuschätzen, ob ein Sanierungskonzept jetzt das Richtige ist.
Der EuGH könnte dem mit Beschluss des BFH vom 22. Mai 2025 vorgelegten Verfahren abhelfen, indem er die vergaberechtlichen Grundsätze einer sog. Inhouse-Kooperationen für anwendbar erklärt.
Welche Entwicklungen die Gemeinnützigkeit aktuell prägen und welche Folgen sich daraus für die Praxis ergeben, steht im Mittelpunkt der 7. Septembertagung in Leipzig.
Freuen Sie sich am 24.09.2026 auf fachlichen Austausch, neue Perspektiven und wertvolle Denkanstöße.
DGCS Live Talk: KI Kills Controlling25.09.2026 | 13.00 – 14.30 Uhr | digital
Im DGCS Live-Talk geht es um die entscheidende Perspektive: KI schafft nicht das Controlling ab, sondern ein überholtes Rollenverständnis. Sie eröffnet damit Freiräume für die Aufgaben, auf die es künftig noch stärker ankommt: strategische Beratung, qualifiziertes Sparring mit dem Management und wirksame Unterstützung bei der Unternehmenssteuerung.
Bei Fusionen und Verbundbildungen kann Grunderwerbsteuer durch eine vorausschauende Gestaltung vermieden oder begrenzt werden. Kleine Beteiligungen von Altgesellschaftern oder Stiftungen lösen das Problem jedoch nicht dauerhaft. Das EuGH-Urteil „Nova Iberomoldes“ eröffnet neue Perspektiven für ihre spätere Auflösung.
Planmäßige Liquidation – Ende der Gemeinnützigkeit?
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Auflösung heißt nicht automatisch Aberkennung: Wer eine Liquidation frühzeitig gestaltet, kann die Gemeinnützigkeit bis zur Löschung sichern. Wir zeigen Ihnen, worauf es ankommt.
Wirtschaftliches Stimmungsbild 2023–2025 – mit Ausblick 2026:Heutzutage ist es wichtiger denn je, aktuelle Veränderungen immer im Blick zu behalten, um selbst handlungssicher zu bleiben – ein wichtiger Baustein dafür sind Daten.
Neue Befragung: IT-Report für die Sozialwirtschaft 2027
Der IT-Report für die Sozialwirtschaft zeigt seit vielen Jahren, wie weit soziale Träger bei Digitalisierung und IT-Einsatz sind – und wohin sich der Markt bewegt. Wie sieht es bei Ihnen aus? Nehmen Sie jetzt teil!
Ist Ihre Einrichtung gut aufgestellt? Prüfen Sie mit 90 Aussagen in sechs Handlungsfeldern, wo Ihre Einrichtung beim KI-Einsatz steht, welcher Handlungsbedarf besteht und welche nächsten Schritte sinnvoll sind.
Das BMF hat den Anwendungserlass zur Abgabenordnung am 2. Juli 2026 aktualisiert. Die Änderungen betreffen vor allem den Verlustausgleich, die Kinderbetreuung und die Mittelverwendung gemeinnütziger Körperschaften.
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